Zum Inhalt springen

Kitesurfen auf Mauritius

Share me!

Share on facebook
Share on google
Share on twitter
Share on linkedin

Die atemberaubende Landschaft, die Vielfalt an verschiedenen Spots für alle Kite-Levels, die super freundlichen Menschen und die Sicherheit auf der Insel, ziehen mich heuer zum zweiten Mal im August, für einen Monat auf Mauritius, mitten in den indischen Ozean. Von Juni bis September sind die Windbedingungen ideal zum Kitesurfen

Die Spots auf Mauritius

Der Spot an dem wir jeden Tag kiten (wenn der Wind aus Süd-Ost kommt) heißt „LE MORNE“. Hier kann man unterschiedlichen Vorlieben nachgehen – die Flachwasserlagune und die drei verschiedenen Wavespots (Little Reef – Manawa – One Eye) befinden sich nahe bei einander. Starten kann man den Kite entweder in der Lagune, in der auch die Beginner geschult werden, oder am sogenannten Point, wo man dem einen oder anderen Pro-Surfer über den Weg läuft/surft.

Wetter und Wind

Da auf Mauritius in unserem Sommer Winter/ Frühling ist, herrschen angenehme Temperaturen von 19-24 Grad in Luft und Wasser (Shorty aber auch langer Neoprenanzug lassen sich gut aushalten). Meiner Erfahrung nach ist es oft sonnig und warm, es kann aber auch zu mehreren Regenschauern tagsüber kommen. Wind – der geht fast immer.

Normalerweise frischt der Wind ca. gegen 11 Uhr vormittags auf und lässt gegen 17:30 am Abend wieder nach. Um 18:00 geht in den mauritianischen Wintermonaten die Sonne unter. 

Idealerweise sollte der Wind am Kitespot in Le Morne aus süd- östlicher Richtung kommen. Je östlicher, umso böiger ist der Wind. An den meisten Tagen kann ich meinen Flysurfer Stoke mit 8 qm nutzen (ca. 15- 20 Knoten). Hin und wieder gibt es Leichtwindtage, an denen ich mit meinem 10er Soul stunden- lang im Wasser sein kann. Bei Starkwind ist der 6er Stoke meine Wahl. 

Wasser - Tiere und Weltkulturerbe

Da das Wasser in Le Morne glasklar und türkisblau ist, kann man die darunterliegenden Korallen, Steine und Seegurken gut erkennen. Viele Anfänger tragen Neoprenschuhe im Wasser.

In der Lagune kann das Wasser sehr flach werden, weshalb man die Tides checken sollte, wenn man neue Tricks üben will. An sonnigen Tagen kann man hin und wieder Meeresschildkröten innerhalb des Riffs entdecken.

Der Kitespot gehört zum UNESCO Weltkulturerbe und sorgt mit dem Blick auf den Brabant (Berg) für eine besonders atem- beraubende Kulisse während dem Kiten. Wegen des Naturschutzes gibt es am Spot keine Restaurants und Sanitäranlagen, aber Food Trucks, die Paninis und Nudeln verkaufen und Obst-Stände mit frischen Früchten.

Wohnen auf Mauritius

Die meisten Unterkünfte und Appartements befinden sich ca. 10 Auto-Minuten entfernt vom Kitespot, in La Gaulette. Ich bin immer mit einer großen Gruppe unterwegs, mit der ich gemeinsam in einem privaten Haus wohne. Vermittelt wurde uns die „Pearl“ von Sion Mauritius. 

Im Ort „La Gaulette“ gibt es einen Supermarkt, ein paar Shops, eine Apotheke, und 2-3 Lokale. Um zum Kitespot zu kommen, oder sich die Insel genauer an- zuschauen benötigt man ein gemietetes Auto. Wir haben zu 10. zwei Pick-Ups, in denen sich das ganze Surfzeug gut transportieren lässt.

Zum Glück gibt es NoWind - Days

Tage ohne Wind sind ideal um die Insel kennen zu lernen oder um anderen Sportarten nachzugehen:

  • Dolphin and Whale Watching (viele Humpbacks Jul.-Sept.)
  • Wanderung auf den Brabant
  • SUP
  • Wellenreiten
  • Tauchen
  • Chamarel
  • Hauptstadt Port Louis
  • Pferderennen
  • Wanderungen zu Wasserfällen (7 Cascades, Rochesterfalls…)
  • Rhumary
  • Blue Bay zum Schnorcheln
  • Yoga
  • Ile aux Cerfs