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Das erste Mal Foil-Kite

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Bevor ich Teamriderin von Lakeunited und Flysurfer wurde, habe ich nur Erfahrungen mit Tubekites gesammelt. Seit kurzem besitze ich neben zwei Flysurfer -„Stoke“ -Tubekites in den Größen 6 und 8 m auch einen Softkite – Flysurfer Soul 10m. Und ja, ich war am Anfang nervös und hatte einen ziemlich hohen Puls. Ich denke es geht allen so, wenn sie das erste Mal einen Foil- bzw. Softkite fliegen und vor allem starten müssen. 

ERSTE ERFAHRUNGEN MIT EINEM SOFTKITE

Schon lange wollte ich wissen, wie es ist den Soul zu fliegen, der von vielen Leuten am Strand sehr gelobt wird.Passend zu meinem Geburtstag Anfang Juli, sah der Forecast gut aus um erste Erfahrungen mit der Matte zu machen.

Am Abend davor versuchte ich den Kite „vorzubereiten“, was zunächst mit den vielen Leinen nicht so easy war. Aber zum Glück sind diese mit kleinen Fähnchen (A,B,C,Z) markiert und somit ist das Auslegen und das Bar anknüpfen doch nicht mehr ganz so kompliziert wie anfangs gedacht. Mit der angeknüpften Bar packte ich den Kite in die leichte Innen-Bag und zusammen mit dem mitgelieferten kleinen Sandsack (zum Starten wichtig) in den Rucksack und war bereit für einen Leichtwindtag in Podersdorf am See.

Du hast richtig gelesen, der Soul in 10 ist mein Leichtwindkite. Praktisch, oder?

Soul starten

Anfangs war das Softkite starten etwas ungewohnt und anders als mit den Tubekites, aber er lässt sich genau so super einfach am Windfensterrand starten, füllt sich sofort mit Luft, klappt die Tips schnell aus und bekommt eine stabile Form. Bei etwas weniger Wind ist auch das Starten direkt aus der Powerzone easy möglich.

Entweder lässt man sich so einen Start mit einem Foil- Kite beim ersten Mal zeigen, oder man sucht ein bisschen im Netz. In Wahrheit ist es ganz easy, leichter als gedacht.

Softkite fliegen

Es ist super gemütlich mit dem Soul zu Kiten – er hat einen schönen Grundzug, ist sehr entspannt, zupft und reißt nicht, ist aber auch nicht langsam.

Der Kite ist beim Fliegen super stabil, selbst bei ganz wenig Wind stalled er nicht. Auch bei böigem Wind bleibt die Matte entspannt. Der Soul lässt sich auch richtig gut depowern und hat somit eine sehr hohe Windrange. Mir gefällt die Kraftentfaltung. Alles passiert ein wenig gemütlicher und nicht explosiv. Trotzdem kann ich Leistung abrufen, wenn ich sie benötige. 

Relaunch mit einem Soft Kite

Zu Beginn hatte ich ein bisschen Bedenken, ob sich der Kite so einfach wie ein Tubekite wieder aus dem Wasser starten lässt. Aber er breitet sich schnell wieder aus, und kann genau so wie die Tubekites durch ziehen an einer Steuerleine gedreht und wieder gestartet werden. 

Durch einen Relaunch über die Steuerleine hat man sicherlich einen Schritt in Richtung Tube- Kiter gemacht. Denn dies war immer eines der Dinge vor denen ich Angst hatte. Bekomme ich einen Soft Kite wieder aus dem Wasser gestartet? Der füllt sich sicher gleich mit Wasser. Aber: den Soul aus dem Wasser relaunchen ist wirklich easy. 

Springen mit dem Soul

Beim Springen merke ich den größten Unterschied zu den Tubekite – die Matte trägt super gut und man kommt hoch hinaus. Man hat das Gefühl ewig lange durch die Luft zu gleiten und landet zudem auch noch richtig sanft, also wenn alles gut geht. Aber das ist ja bei Tube- Kites auch nicht anders.